Offener Computertreff Blog

für Späteinsteiger und Neugierige

Schlagwort-Archiv: Zukunft

Toggle – immer noch

Toggle

Code is Law. Lawrence Lessig

Vor etwa fünf Jahren begegnete mir ein Buch mit dem Titel: Toggle. Die Geschichte dahinter war ein Medienereignis, wieder. Da wurde eine Sau durch ein Dorf getrieben. Wohin bloß?

„Eindeutigkeiten zu vermeiden ist die größte Kunst des gelungenen Geschäfts.“ (S.300)
Ideen, die einmal in der Welt sind, können nicht mehr rückgängig gemacht werden. Verbieten kann man sie, unterdrücken auch. Aber irgendwo tauchen sie immer wieder auf.

Und so beginnt unsere Geschichte erstmal im Frankreich des 18. Jahrhunderts. Es war das gesellschaftliche Zentrum der damaligen Welt. Die Diskussion, die dort geführt wurde, ist heute aktueller denn je.

Was ist ein Mensch wert? Wie wird das ermittelt und von wem? Wonach soll sich also unser aller (Zusammen-)Leben richten? Manche befinden sich auf der Sonnenseite dieses Lebens, während andere eher unbeachtet ein Schattendasein führen oder noch viel Schlimmeres.

Die Gesellschaft und das Wohlergehen ihrer Bewohner sind Kern der Überlegungen. Vordergründig regt das nur eine Minderheit auf, obwohl es quer durch Gesellschaften geht. Heute wie damals ist die globale Welt nicht wirkungslos. Langweilig ist das schon gar nicht.

„Du bist immer drin, wenn du mal drin warst. Es gibt keine Vergangenheit, die sich von der Gegenwart trennen lässt.“ (S.213) Wir haben hier wohl so etwas, wie einen roten Faden in der Geschichte. Platon würde sich gewiß vor Freude auf die Schenkel klopfen.

Die Absicht hinter der Absicht ist oft so entwaffnend einfach. Es geht um Macht und Kontrolle. Sie gilt es zu sichern, und zwar für die richtigen(!) Menschen. Wie erkennt man die Absicht hinter der Absicht? Mit Mustererkennung beginnt es.

Toggle ist eine handfeste Realsatire. Sehr modern, immer noch aktuell und, wie es sich für ordentliche Satiren gehört, sehr kurzweilig.

Zur Vertiefung sei empfohlen Vance Packard: Die geheimen Verführer oder auch Vermeers Hut, geschrieben von dem Kunsthistoriker Timothy Brook. Als Ergänzung gibt es bei Wikipedia die Artikel zur Mustererkennung und zum Baron de Montesquieu.

Florian Felix Weyh: Toggle. Roman 2012. Galiani. Berlin. ISBN 978 3 86971 041 9
In guten Bibliotheken und im Handel. Bei uns steht das Buch im Bereich Computer im Alltag.

Heinz’ Life 2

Chaos

Also, das muss doch nicht sein.

Heinz’ Life ist eine kleine Geschichte vom Kommen und Gehen des Computers.

Dieses Projekt bezieht sich auf den Zeitraum zwischen 1962 und 2032 und wurde federführend von Lutz Heuser betrieben. Ich habe das mit großem Interesse gelesen.

Nur der Untertitel ist etwas irreführend: die Computer gehen ja gar nicht. Sie werden immer kleiner, um irgendwann unsichtbar zu sein. Ihre Präsenz erhöht sich. Das Leben ist schön. Wird es so bleiben? Folgt man Lutz Heuser wird die Zukunft eine verlockende sein.

„Lutz Heuser studierte Informatik an der TU Darmstadt und promovierte 1991 an der TH Karlsruhe. Dabei befasste er sich mit Objektorientierter Programmierung bei Verteiltem Rechnen.(…)

Bei SAP setzte er diese Untersuchungen in der Entwicklung von Workflow-Management-Systemen und Web-basierten Anwendungssystemen fort. Außerdem befasst er sich mit Konzepten eines Internets der Dinge mit Verwendung von Funkchips (RFID)“.*

Wenn man Lutz Heuser folgt, sind wir am Beginn einer unabsehbaren Entwicklung. Wir haben es in der Hand, ob etwas daraus wird.

Lutz Heuser: Heinz’ Life – Kleine Geschichte vom Kommen und Gehen des Computers. Hanser Fachbuch, München 2010. ISBN: 978 3 446 42077 9

Zu haben in jeder Buchhandlungen, Online-Anbietern aber auch in Stadtbibliotheken, usf.

* Zitiert aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Heuser

Dias

Toggle

„Das Internet ist ein Ding zum Anfassen.“

Dias digitalisieren ist ein Klax.

Jedenfalls wenn man der Beschreibung des x7-Scan von reflecta folgt.

Was der Scanner – der über einen 2,4 Zoll großes LCD-Display sowie einen intregierten SD/SDHC-Kartenslot verfügt – kann, das können Sie in der Computerbibliothek herausfinden.

Ab sofort. Wir zeigen Ihnen wie es geht. Versprochen. Dann können sie es selbst machen. Rufen Sie uns an.

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Die Computerbibliothek ist eine Abteilung der Stadtbibliothek Paderborn und befindet sich in der Rathauspassage.
Computerbibliothek Paderborn||Rosenstraße 13-15||33098 Paderborn||Fon: +49 5251 881115
web: http://www.stadtbibliothek-paderborn.de||email: stadtbibliothek@paderborn.de

 

Smartphone

Toggle

„Das Internet ist ein Ding zum Anfassen.“

 

Heute, beim Frühstück, habe ich von meinem Haussender mitgeteilt bekommen, dass das Smartphone just am dem 15. August seinen zwanzigsten Geburtstag feiert. Also heute.

Was so alles in zwanzig Jahren passiert.

Zeit vergeht..

Medien und Technik für Kinder und Jugendliche wieder zu Gast in der Computerbibliothek

Am Samstag, den 24. September 2016, findet wieder eine Schulung in der Computerbibliothek statt.

Genau. Die mit dem langen Titel für diese tolle Sache kommen.

Medien und Technik für Kinder und Jugendliche e.V.

Was gehört wohin?
…einen PC in Einzelteilen sollten die neuen Teilnehmer dann schon kennengelernt haben. An diesem Termin geht es nun um Nachaltigkeit.

Die Teilnehmer des Lehrgangs „PBrePC“ des MTKJ e.V. (Verein für Medien und Technik für Kinder und Jugendliche) lernen wo die Rohstoffe für die einzelnen Teile ihres PCs herkommen und was man sonst noch so alles mit den Stoffen anfangen kann.. Spielerisch sollten sie das Thema vertiefen.

Alle Schülerinnen und Schüler werden nach Abschluss der Schulungen stolze Besitzer sein von Computern aus dem RePC-Projekt und von Leserausweisen der Stadtbibliothek. Beides initiiert vom MTKJ e.V.

Die Kinder lernen nicht nur die letzten Feinheiten im Umgang mit ihrem neuen PC kennen. Wichtig ist auch die Kenntnis des Standortes der Kinder- und Computerbibliothek. Hier ist nämlich die neue Anlaufstelle zum Thema Medien.

„Die Kinder- und Computerbibliothek und der Lehrgang des MTKJ sind eine gute Verbindung“, so Heike Marsan vom MTKJ. Sowohl der MTKJ e.V. als auch die Stadtbibliothek Paderborn haben die Vermittlung von Medienkompetenz zum Ziel.

„Fragen zu Computern gibt es ja immer und Bildung bleibt nie stehen“, freut sich Michael Krämer für die Computerbibliothek. „Wir wollen die Kinder und Jugendlichen begleiten, um ihnen einen guten Start ermöglichen.“

Weitere Infos unter http://www.mtkj.de oder direkt hier in der Bibliothek.

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